Ausbildungswege der Elementarpädagogik im Fokus

04.05.2026, 11:31 Uhr

Unser "Netzwerk Elementarpädagogik" traf sich am Mittwoch, 29.4.2026 in der Postgarage gemeinsam mit allen, die in Vorarlberg Ausbildungswege in diesem Bereich anbieten. Damit hatte sich der ursprüngliche Kreis rund um die Initiatorinnen auf gute 25 Personen erweitert. Gemeinsam haben wir die weitere Vorgehensweise festgelegt.

Ziel des Netzwerkes ist, ein gemeinsames Verständnis über die Qualität der verschiedenen Ausbildungen im Rahmen der Elementarpädagogik zu definieren. In Vorarlberg sind in den letzten Jahren – wie auch in den anderen Bundesländern – zahlreiche neue Möglichkeiten entstanden, eine Ausbildung im Rahmen der Elementarpädagogik zu absolvieren.

Dies hat zum einen mit allgemeinen gesellschaftlichen Veränderungen zu tun und zum anderen mit dem neuen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz, nach dem die Gemeinden einem gewissen Versorgungsauftrag nachkommen müssen.

Der erhöhte Bedarf an Elementarpädagog*innen hat dazu geführt, dass zahlreiche neue Institutionen Ausbildungen in diesem Bereich anbieten. Für die Leiter*innen von Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen waren diese Veränderungen bei den verschiedenen Bewerber*innen spürbar und sie formierten daher gemeinsam mit Vertreter*innen der Bafep eine Initiatorinnengruppe, um diesem Thema nachzugehen.

Bei verschiedenen Veranstaltungen der Marke Vorarlberg sowie des Netzwerks „Ausbildung mit Zukunft“ fanden moderierte Gespräche zum Thema statt und so erfolgte schließlich die Anfrage der Initiatorinnen an die Marke Vorarlberg, dieses Netzwerk zu gründen.

In Abstimmung mit dem Land Vorarlberg und der Bildungsdirektion leitet die Marke Vorarlberg daher nun dieses Netzwerk seit Sommer 2025.

Erste Zwischenerfolge dieses Netzwerks sind etwa die Transparentmachung aller Ausbildungsmöglichkeiten im Rahmen der Elementarpädagogik. Auch die ausführliche Information über die verschiedenen Modellstellen seitens der Kolleginnen vom Landhaus war für die Pädagoginnen sehr wertvoll.

Letzten Mittwoch kamen nun erstmals mehrere Vertreter*innen von Ausbildungsanbietern hinzu. Es ging darum, das gemeinsame Ziel noch einmal zu konkretisieren und sich über Herausforderungen und Chancen der aktuellen Situation auszutauschen.

Nächstes Mal – im Juni – werden alle Teilnehmenden ihre Ausbildungsangebote konkret vorstellen.