Wissen verbindet

Wir leben BeziehungenZyklus 2021/22

Eine Veranstaltungsreihe der Marke Vorarlberg. Gemeinsam entdecken wir den "chancenreichsten Lebensraum für Kinder" an fünf verschiedenen Orten – vom Bodensee bis ins Montafon.

In der Veranstaltungsreihe „Wissen verbindet“ vernetzen wir engagierte Menschen in Vorarlberg, die gemeinsam mit uns Vorarlberg zum chancenreichsten Lebensraum für Kinder entwickeln möchten. Im ersten Zyklus 2021/22 heißt der rote Faden „Wir leben Beziehungen“.

Wir sind unterschiedlich. Das macht uns wertvoll.

Vielfalterschule in Bersbuch – Herzensbildung als Unterrichtsfach.

Am 20. Oktober treffen wir uns in der Vielfalterschule in Bersbuch. Hier verbringen die Kinder einmal im Monat einen Tag draußen im Wald oder auf den Wiesen und Feldern. >Zur Anmeldung

Hier erfahren sie den Lehrstoff mit allen Sinnen. Im Zentrum dieser Schule steht die Herzensbildung. Das soziale Lernen auf der persönlichen Ebene ist hier mindestens so wichtig wie die Wissensbildung.

Bei den regelmäßigen Naturtagen lernen die Kinder, dass alle ihre Stärken zeigen können und dass jedes noch so kleine Lebewesen äußerst wichtig ist. Auch die Eltern steigen in diese Themen mit Begeisterung ein und können sich offensichtlich mit dem Vielfalter-Gedanken identifizieren – nicht nur ein Faschingsumzug als Vielfalter zeugt davon.

Mit dem Marke-Vorarlberg-Projekt „PERMA-learn“ werden wir uns gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg für mehr Wohlbefinden an den Schulen einsetzen. Ursula Rigger von der PH Vorarlberg wird das Projekt in Bersbuch vorstellen.

Die Marke Vorarlberg ist auch im Netzwerk „Schul.Wohl“ vertreten. Dazu freuen wir uns auf den Input von Birgit Walch, Geschäftsführerin des Landeselternverbandes. Zur Anmeldung.

Das Leben in einer Gemeinde aus der Perspektive eines Kindes.

Lustenau nimmt die jungen Mitglieder beim Wort

Bildung, Mobilität, Kinderbeteiligung, dritte Orte, Kultur, Landwirtschaft und Regionalität sind für das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen entscheidend. Am Beispiel Lustenau gehen wir der Frage nach, welche Voraussetzungen es für eine gelungene Gemeindeentwicklung braucht. Im W*ORT erfahren Kinder und Jugendliche, dass Schreiben und Kommunikation Spaß machen.

Die „Esskultur Lustenau“ versorgt die jüngsten und ältesten Lustenauer*innen in Kindergärten, Schulen und Seniorenhäusern mit frischen Gerichten, überwiegend aus Lebensmitteln direkt von den Höfen und Feldern der Region.
Bürgermeister Kurt Fischer erzählt von Zuspruch und Widerständen in der Gemeinde, wie es funktioniert Generationen zusammenzubringen und wie man es schafft, neugierig zu bleiben.

Simon Burtscher-Mathis berichtet von der neuen Kooperation
des Vorarlberger Kinderdorfs mit der Marke Vorarlberg. Hier
werden Kinder und Jugendliche aus sozioökonomisch benachteiligten
Familien in ihrer eigenverantwortlichen Zukunftsgestaltung
begleitet. >Zur Anmeldung

Chancen erkennen und nutzen.

„Der wichtigste Muskel beim Klettern ist das Gehirn.“

„Der wichtigste Muskel beim Klettern ist das Gehirn.“ Dies sagte schon der deutsche Sportkletterer und Expeditionsbergsteiger Wolfgang Güllich, der 1991 als Erster eine Route im Schwierigkeitsgrad XI durchstieg.
Als treibende Kraft im leistungsorientierten Klettersport und als Impulsgeber für den Kletterbreitensport sieht sich der Kletterverband Vorarlberg. Beim Training in der Gruppe wird körperlich und mental gearbeitet. Bereits 2.100 Jugendliche in Vorarlberg klettern oder bouldern. Ein Ziel des Kletterverbandes ist, Klettern als aktive Schulsportart in Vorarlberg zu etablieren.
Martin Reischmann, Präsident des Kletterverbandes Vorarlberg erzählt von Visionen, Begabungen, Werten und Highlights. >Zur Anmeldung

Fairness leben – vom Gegenüber lernen.

Der neue Umgang mit einem Lehrling.

Damit Lehrlinge sich selber besser kennenlernen, ihre Stärken erkennen und ausbauen werden sie zu Seminaren und Coaches geschickt. Nicht so bei den Alpla-Werken in Hard. Hier werden die Lehrlingsausbilder*innen geschult und unterrichtet, wie sie in unserer
herausfordernden Zeit mit den Jugendlichen kommunizieren und dabei lernen, diese besser zu verstehen. Sie bekommen Werkzeuge zur Hand, die ihnen helfen, die Lehrlinge zu fördern und zu unterstützen und somit die Lehrlingsausbildung nachhaltig zu verbessern. Julian Fässler lädt gemeinsam mit Bertram Strolz und den Lehrlingen und Lehrlingsausbilder*innen zum Austausch ein.

Monika Wohlmuth-Schweizer fördert mit den Projekten „Kernjahr“ und „Kernzeit“ die persönlichen Talente und Potenziale
junger Menschen ans Licht und berichtet über Erfolge und Rückschläge. >Zur Anmeldung

Chancen für Kinder – früher und heute.

Die Montafoner Museen wirken gemeinsam mit Kindern stärkend in die Region.

Die Montafoner Museen mit Museumsleiter Michael Kasper beschäftigen sich intensiv mit der Kulturgeschichte des südlichen
Vorarlbergs. Bei einem Besuch in den Ausstellungen wird deutlich, wie wertvoll die Vielfalt der Vorarlberger Talschaften ist.
Auch mit den historischen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sowie der Bildungs- und Schulgeschichte befasst sich das Museums-Team intensiv im Rahmen von Projekten, Publikationen
und Veranstaltungen. Ein schöner Anlass, über „Chancen für Kinder – früher und heute“ zu sprechen und mit den Montafoner Jugendlichen zu diskutieren, was sich wirklich verändert hat.

Kinder und Jugendliche möglichst früh in demokratische Prozesse einzubinden, um eine stabile Basis auf regionaler Ebene zu schaffen – wie das gelingt und was es im Detail heißt, das berichten Kinder und Jugendliche und die Jugendkoordinatorin vom Montafon, Elke Martin. Das Projekt ist österreichweit einzigartig und wird von der Marke Vorarlberg unterstützt.

Fotos: Bröllfotografie | Petra Rainer | Vorlberger Kinderdorf | Hanna Busing, yns plt, brook cagle, Claudio Hirschberger unsplash

Text: Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO)